Wie jeder Familienforscher, der sich l�ngere Zeit damit befa�t hat, stellt sich mir die Frage: woher kommen meine Vorfahren, welche Bedeutung hat der Name und wie ist er entstanden.
Woher meine Vorfahren kommen, kann ich im Augenblick noch nicht sagen. Glaubt man der Forschung Hans Balows, dann steht Glatz als Ersterw�hnung, aber was war zuvor? Wenn man davon ausgeht, da� das alles stimmt, dann ist es naheliegend, da� es sich um slawische oder sorbische Zuwanderer handelt, die in weiten Teilen bis zu dieser Zeit die Lausitz und Schlesien besiedelten. Bewiesen ist nur, da� es sich hier nicht um eine arme Bauern oder Arbeiterfamilie handeln kann. Nun gilt es also in den slawischen Gebieten weiter zu forschen, ob da noch einmal der Name Jungnickel auftaucht.
Der Name Jungnickl Jungnickel Junge - Nickel Jungniol oder auch Jungnicell finded seine erste urkundliche Erw�hnung im Jahre 1372 in Glatz ( Schlesien ). Die Familie lebte im gehobenen st�dtischen Stand.
Im Jahre 1397 wird der Name in Liegnitz erw�hnt. Hier lebt der Sch�ppe Jungenickil mit seiner Frau, die Jungenickilin.
Der weitere weg der Familie f�hrt wohl �ber Liegnitz und G�rlitz nach Zittau.
Die Zittauer Linie begann um 1400 und geh�rte zu einem der aller �ltesten und angesehensten Familien. Sie geh�rten dem dortigen Franziskanerorden an und waren Stadtrichter ,B�rgermeister. Sie f�hrten dort Ehren�mter im geistlichen und weltlichen Stand. Sp�ter ist das Geschlecht so herunter gekommen das sie sich nicht einmal mehr im b�rgerlichem Stand halten konnten. Sie konnten sich nicht einmal mehr in der Stadt halten und mu�ten sich so in die d�rfliche Unterth�nigkeit begeben. So starb ein Nachkomme dieser Linie als Ackerknecht in Pethau bei Zittau.
So kam es das sich der Name in der Lausitz und Sachsen weiter ausdehnte.
Um 1600 kam der Huf und Waffenschmied Jacob Jungnickel geboren um 1575 aus Pretzschendorf nach Jannegg und er�ffnete so die B�hmische Linie.
Bis zum Jahre 1946, bis zu ihrer Vertreibung lebten sie dort als Schmiede Bergwerksarbeiter und Wirtschaftsbesitzer.
Um 1703 kam aus dieser Familie Matthias als erster Jungnickl nach Franken. In Fichtelberg arbeitete auch dieser als Schmied und Bergwerksarbeiter.
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