Die Schlesische Linie
Glatz 1372
Laut Hans Balow ( Namenslexikon ) wird der Name Jungnickel erstmals im Jahre 1372 in Glatz erw�hnt. Leider fehlt jeglicher Nachweis �ber seine Quelle. In diversen Urkundenb�chern �ber die Grafschaft Glatz, war nichts zu finden.
Liegnitz 1397
Der Notar Nikolaus Crowil bezeugt das vor ihm erschienen ist der B�rgermeister der Stadt Liegnitz Paulus Brockotindorff mit seinem Rathmann Jungenickel sind gewohnheits gem�� durch den Klang der Glocken zusammenberufen worden.Sie haben beschlossen, das Abt und Convent des klosters Leubus eine Mark j�hrlich und 4 pfund Wachs auf die hiesigen Brotb�nken abzutreten haben
Liegnitz 22.Juni 1417
Ich Heinz von Cedlicz Ritter Hauptmann und Hofrichter zu Liegnitz und die Landsch�ppen zu Liegnitz und der Jungenickel ,"Schulze zu Newedorff" bekennen, das vor uns im gehegten Dinge orteil unde recht gegebin hot: dy dy Stat Liegnitz hat of den Falkenhaynin of der Heide unde of der trift,stet bilich alz lange ,bis das sich die rechte vollenden, geschehen nach Gotis gebort im selben johr am dienstage vor johannis baptiste.
Liegnitz 19.September 1415
Der Hofrichter zu Liegnitz Heinz von Cedlicz und der Landsch�ppe Junge Nickil zu Newedorff bezeugen, das der Stadt Liegnitz zu kunitz die Stadtgerichte geh�ren.
Die S�chsische Linie
G�rlitz 22.Februar 1476
Vertrag des Zimmermeisters Georg Wolf mit dem Konvent der Franziskaner in G�rlitz wegen Abbruchs dreier Giebel. Georg Wolf l�sst sich versichern,das er einmal am Tag eine Mahlzeit und eine Vesper erh�lt und auch im Konvent eine Toilette erh�lt wo er seine Notdurft verrichten kann. Vom Rath der Stadt hinzugezogen wurde Jocof Jungnickels.
G�rlitz 20.Dezember 1476
Der Rat zu G�rlitz best�tigt die Abtretung des Br�derturmes an die Stadt. Hans Schneider B�rgermeister zu G�rlitz und der Ratmann Jacoff Jungenickel unterzeichnen die Urkunde, die besiegelt das der Br�derturm an die Stadt abgetreten wird
Breslau 05.Oktober 1502 ( Urkunde G�rlitz )
Die Vertreter des Welt und Ordensklerus in Breslau versammeln sich, um den Erfolg der Gesandtschaft an den K�nig zu erfahren. Als anwesender wird ein Valentino Jungnickel genannt.
G�rlitz 1504
Hyronimus Jungenickel will ein Franziskaner werden. So und als er im willen, sich allhier im Kloster des Franziskanerordens zu begeben und seiner Seele Seeligkeit darin zu suchen, hat er aus wohlbedachten Mute die weil er noch nicht daraus gezogen sein v�terlichen Anteil ausgeteilt. Zu: St. Peter 10 Mark seinem Bruder Franzisko 50 Mark seiner Schwester Martha verehelicht mit Hanns Rotenberger 50 Mark. Behellt im zu B�chern und Kleidern 10 Mark. Das �brige soll alles dem Kloster vermacht werden. Behellt imme den Widerruf zuvor, einer teils oder gantz, bis er gehorsam gethan hat.
Zittau 1428
In Zittau wird erstmals ein Nikolaus Jungenickel aus G�rlitz genannt. Sein Sohn Franz Jungnickel lebte als Wohlhabender B�rger in Zittau und heiratet 1450 die Ratstochter Barbara Steuring. Er starb 1491. Seine 2 S�hne waren:
Franz Jungenickel geb: 1454 in Zittau trat in den geistlichen Stand und war sp�ter Komentator in Zittau.
George Jungenickel 1456 geboren , blieb im weltlichen Stande und setzte seines Vaters Nahrung fort. Er starb 1509. Von seinen S�hnen kennt man nur zwei.
Simon Jungenickel geb. 1488 trat in den geistlichen Stand, war Altarist in der Pfarrkirche zu St. Johannis und starb als letzter katholischer Pfarrer zu Bertsdorf 1537.
Franz Jungenickel geb.1500 studierte war sp�ter Ratsherr zu Zittau 1548, Stadtrichter 1556, B�rgermeister 1557 und starb am 13.01.1559. mit seiner Gattin Juliane zeugte er Anastasius Jungenickel geb.1546.
Was nun aus dieser Zittauer Familie wurde liegt noch im dunkeln. Was mu� vorgefallen sein das diese Familie nach diesen Eintr�gen so abfiel das sie sich nicht einmal mehr im st�dtischen Stand halten konnte. ? Sicher ist nur das diese Familie durch Kaiser Karl IV geehrt wurden, aber bei der Wappenvergabe wurden sie nicht mehr ber�cksichtigt.
Pretzschendorf 1575
Jacob Jungnickel ist 1575 in Pretzschendorf geboren. 1595 heiratet er in Pretzschendorf die Salomena Fritzsch. Er wandert mit seiner Frau ab nach Janegg in B�hmen und arbeitet als Huf und Waffenschmied.
B�hmische Linie 1600
Die B�hmische Linie wird durch Jacob Jungnickel er�ffnet. Die Nachkommen bleiben gr��ten Teils der Janegger Umgebung treu und arbeiten als Schmiede Strumpfwickler und Gastronomen. Diese Familie lebte unauff�llig bis zu ihrer Vertreibung im Jahr 1946 durch die Tschechen.
Br�x 08.07.1896
Franz Xaver Jungnickel geb: 13.07.1840 in Br�x, wird am 08.07.1896 in Rudelsdorf geadelt. Er nennt sich von nun an Edler Franz Xaver von Jungnickel zu Br�x
Fr�nkische Linie 1703
Fichtelberg 1703
Matthias Jungnickel ist Sohn des Andreas Jungnickel und der Elisabeth P�ttner aus Maria Ratschitz in B�hmen. Er er�ffnet die fr�nkische Linie welche auch meine ist. Er ist in Fichtelberg Holzhauer und k�hler. Die Nachkommen des Matthias Jungnickel leben auch heute noch in Fichtelberg. Von dem Haus, das Matthias Jungnickel bewohnte, steht heute allerdings nur noch der Gew�lbekeller. Das Haus selbst war vermutlich auf dem Keller als Holzhaus errichtet.
Auff�lig an diesem Namen ist, da� im schlesischen Raum alle Jungnickel als Jungenickel im s�chsischen und b�hmischen Jungnickel eben wie Jungnickel und im fr�nkischen Raum Jungnickel ohne e aber auch zum Teil ohne c geschrieben werden.